Der Prinz

"Die Fassenacht ist unser Leben"
Patrick Volz Prinz Patrick I.
Bürgerlicher Name: Patrick Volz
Geb. Datum: 08.08.1976
Arbeitgeber: Magistrat der Stadt Oberursel
Beruf: Angestellter in der Organisationseinheit 37 Brand und Zivilschutz der Stadt Oberursel im Bereich Feuerwehr-Technik
Hobbies: Karnevalverein Frohsinn, Feuerwehr, Motorradfahren Amerikanische Fahrzeuge, Radfahren, Skifahren, Wandern

über Prinz Patrick I.

Das Licht der Welt erblickte ich am Morgen des 08.08.1976 in Frankfurt am Main. Im zarten Alter von 5 Tagen zog ich in das schöne Taunusstädtchen Oberursel, in dem ich seither wohne. Aufgewachsen bin ich im Schutze der Oberurseler Altstadt. Diese stellte ich sicherlich als kleiner Bub das ein oder andere mal auf den Kopf. Und auch bei unseren Nachbarn war ich ruckzuck als lustiges und aufgewecktes aber stets freundliches Bürschlein bekannt.

Die Schulbank drückte ich in Oberursel zuerst in der Grundschule, dann in der Erich Kästner Schule. Bis ich im Jahre 1992 meine Ausbildung zum Gas-Wasser Installateur und Spengler in einem Oberurseler Meisterbetrieb begann. Nach meiner Lehre und sechs Jahren in diesem Beruf überlegte ich mir, meine Kariere als Autoverkäufer bei einem namhaften deutschen Automobil-Hersteller zu starten und übernahm im Jahre 2005 die Verkaufsleitung bei einem spanischen Automobil-Hersteller. 2010 bot sich mir die Chance, mein Hobby, die Feuerwehr, endlich zum Beruf zu machen. So bin ich seit Januar 2010 im Bereich Technik der Organisationseinheit 37 ‚Brand- und Zivilschutz’ des Magistrats der Stadt Oberursel tätig. Und arbeite seither bei der Feuerwehr in Oberursel.

1981 kam die Feuerwehr durch zwei Brände im Mehrfamilienhaus, in dem ich mit meinen Eltern wohnte, in mein Leben. Von diesem Tage an zog mich die Feuerwehr mit ihrer aufregenden Arbeit in ihren Bann und ich war nicht mehr zu halten. Mit 12 Jahren trat ich 1988 in die Jugendfeuerwehr ein und wurde mit 17 Jahren in die Einsatzabteilung übernommen. Ich habe mich dort inzwischen bis in die Führungsebene hochgearbeitet, bin innerhalb des Aus-schusses als Gerätewart der Feuerwehr Oberursel-Mitte tätig und bilde angehende Maschinisten der Feuerwehr im Hochtaunuskreis mit aus. So beginnt nach meinem Arbeitstag bei der Feuerwehr der Stadt Oberursel mein Hobby bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberursel Mitte.

Meinen ersten Kontakt mit der Oberurseler Fassenacht verdanke ich meinen Eltern, die mich im Kindesalter mit dem Spielmannszug der Kolpingfamilie Oberursel in Berührung brachten. Im Alter von 4 Jahren bestritt ich tapfer an der Seite meines Vaters meine ersten Taunuskarnevalsumzüge. Mit 6 Jahren lief ich als Fahnenträger mit und probierte verschiedene Musikinstrumente von Trommel über Querflöte bis hin zur Trompete aus. Hatte aber leider nie die Geduld, ein Instrument richtig zu erlernen. So kam es dann, dass ich mit 9 Jahren beim Spielmannszug aufhörte. Über den Zeitraum der Schule ging dieses Interesse leider verloren.

Die Leidenschaft an der Orscheler Fassenacht wurde durch meine Frau Yvonn im Jahr 1994 wieder geweckt. Wir beide kennen uns seit unseren Kindertagen, in denen wir bereits die Orscheler Altstadt aufwirbelten. Seit 1994 sind wir ein Paar und ich knüpfte durch Yvonn Kontakt zur Brassband des KV Frohsinn. Ab 1995 spielte ich die Becken und 1996 haute ich dann kräftig auf die „Pauke“ der Brassband. Die Närrische Bühne faszinierte mich immer mehr und so trat ich 1995 auch der Korporation Konfetti des Frohsinn bei. Ich nahm dann bei einigen Sitzungen des Frohsinn am Finale auf der Bühne unserer „Gut Stubb’“ in der Stadthalle teil. Als „Bill Ramsey-Imitator“ und als „Junger Wilder Rocker“ konnte ich auf der Bühne mein Bestes geben.
Beeindruckend wirkte zu diesem Zeitpunkt bereits die Ehrengarde auf mich, die mit ihren Mannen die Bühnenbilder der Sitzungen sowie den Stand des Frohsinn am Brunnenfest auf- und abbaute und auch den Oberurseler Karnevalsprinzen begleitete. Im Jahr 1998 fasste ich den Entschluss der Ehrengarde beizutreten und durfte ab diesem Zeitpunkt den Oberurseler Prinzen bei seinen Auftritten begleiten.
Doch auch die Technik einer Sitzung beeindruckte mich und ich unterstützte das Technik-Team des Frohsinn von 1997 bis 2005 während der Sitzung am Spot. Einmalig war auch die Erfahrung, im Jahr 2009 bei den Sitzungen des Frohsinn in der Stadthalle die Saalregie zu führen.
Durch die Ehrengarde kam auch bereits sehr früh der Wunsch in mir auf „Einmal Prinz in Orschel zu sein“ das wär' doch was. Doch wie das Leben so spielt, kamen immer wieder Dinge dazwischen sei es beruflich als auch privat.

Nachdem ich meine „wilde Ehe“ mit Yvonn im Jahre 2003 in der Sankt Ursula Kirche legalisierte, begann ich im Jahre 2005 das Haus meiner Eltern am Marktplatz in Oberursel auf den Kopf zu stellen. In 2006 zog ich wieder zusammen mit meiner Frau am Marktplatz neben dem historischen Rathaus ein. Der Umbau erstreckte sich über 5 Jahre bis ins Jahr 2010 hin.

In der Kampagne meines Hofmarschalls, Ex-Prinz Frederick I., bot sich mir die Chance, nicht nur als Gardist sondern auch als Prinzenfahrer tätig zu werden. Schnell war der Wunsch wieder geboren „Einmal Prinz in Orschel zu sein“ und ich zögerte nicht lange, meine Frau Yvonn mit dieser Idee anzustecken. Schnell sprach es sich durch sehr gute Freunde bis zum Narrenrat weiter. Diesen vertrete wir nun als Prinz in Oberursel und Umgebung.

Wenn ich nicht gerade beim Frohsinn oder der Feuerwehr zu finden bin, fahre oder pflege ich leidenschaftlich gerne meine Motorräder und meinen Sportwagen. Auch sitze ich gerne Abends mit meiner Frau Yvonn in unserem Wohnzimmer oder auf der Terrasse und genieße den Ausblick auf die Orscheler Altstadt mit „unserer“ Sankt Ursula Kirche bei einem Gläschen Wein. Im Winter fahre ich gerne Ski und im Sommer dann Fahrrad. Die Urlaube verbringe ich am liebsten im Bayrischen Wald oder in Südtirol. Aber auch ferne Länder wie Tunesien, Spanien, England sowie die Griechischen Inseln sind mir nicht unbekannt. So gehe ich auch ab und an auf Fernreisen und lasse mich von anderen Kulturen inspirieren.

Yvonn Volz Es kommt meistens anders, als man denkt! In diesem Fall war es genauso: Völlig überraschend haben wir Ende September erfahren, dass wir Eltern werden. Wir wollen für unser ungeborenes Kind Verantwortung übernehmen und ich habe mich entschieden, auf das Amt als eure Prinzessin zu verzichten. Auch das Wappen war – wie vieles andere – bereits vorbereitet. Deshalb möchte auch ich mich kurz vorstellen.

Yvonn

Bürgerlicher Name: Yvonn Volz, geb. Steyer
Geb. Datum: 21.10.1978
Arbeitgeber: Fahrni, Süring & Partner, Bad Homburg
Beruf: Fremdsprachensekretärin
Hobbies: Karnevalverein Frohsinn, Lesen, Mini Feuerwehr, Radfahren, Skifahren, Walken und Wandern

über Yvonn

Etwa um halb vier am Morgen des 21. Oktober vor 33 Jahren tat ich in Bad Homburg meinen ersten Schrei. Die ersten Jahre meines Lebens verbrachte ich etwas außerhalb der Altstadt Oberursels – aber immer die St. Ursula Kirche im Blick. Mit knapp 7 Jahren zogen meine Eltern und ich zu meinen Großeltern ins Haus. Man kann sagen, ganz in die Nähe des Marktplatzes und somit in die Altstadt.

Im Alter von 14 Jahren wurde ich Mitglied beim KV Frohsinn, die neu gegründete Garde interessierte mich. Vom ersten Tag an war Peter Boländer mein Trainer; aus Gardetanz wurde dann Showtanz und bis zum Jahr 2004 tanzte ich beim Ballett.

Aber auch über das Jahr 2004 hinaus bin ich aktives Mitglied in der Korporation Konfetti, der ich seit 1994 angehöre.

Seit Geburt bin ich durch Papa, Onkel und Opa eng mit der Feuerwehr Oberursel verbunden. Doch stellte sich mir nie die Frage, ob ich aktiv im Einsatzgeschehen mitwirken möchte. Aber die Kindergruppe - genannt Mini-Feuerwehr - als Betreuerin zu unterstützen, das ist was für mich. Die Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren spielerisch in der Brandschutzerziehung zu unterrichten und an die (Jugend-) Feuerwehr heranzuführen, macht sehr viel Spaß und ist immer wieder eine Herausforderung.

Nach Abschluss meiner Ausbildung zur 'Staatlich geprüften Fremdsprachensekretärin' fing im September 1997 das Berufsleben an. Seitdem arbeite ich als Sekretärin in einer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Bad Homburg.

In der Kampagne 2010/2011 war ich Page bei Ex-Prinz Frederick I.